Viel Erfolg Ellwangen, Freiburg, Ravensburg und Sinsheim!

Im Rahmen des Projektes „Lokale Räte der Religionen“ des Sozialministeriums Baden-Württemberg mit der Stiftung Weltethos gehen nun zunächst vier baden-württembergische Städte an den Start: Ellwangen, Freiburg, Ravensburg und Sinsheim. Es ist gut, wenn nach den Initiativen in Karlsruhe, Stuttgart und Ulm sich in weiteren Kommunen – und dann auch Landkreisen? – die Leitungen und Vorstände der Religionsgemeinschaften vernetzen. Der katholische Stadtdekan von Stuttgart und Koordinator des Rates der Religionen Stuttgart begrüßt diese Initiative, die aus dem landesweiten „Runden Tisch der Religionen“ hervorgegangen ist und sich zunächst an Kommunen mit mindestens 20.000 Einwohnern richtet.

„Die Kommunen können solche Räte von ihrer Position und ihren Möglichkeiten her effektiv initiieren“, so Hermes, „der Wille und die Bereitschaft, sich zu vernetzen und zu kooperieren muss im Rahmen der Religionsfreiheit jedoch maßgeblich von den Religionen selbst kommen.“ Die Gesellschaft dürfe von den Religionen erwarten, so Hermes, dass sie selbst ein Bedürfnis und eine Verpflichtung empfinden, sich gemeinsam für ein friedliches und gutes Miteinander in der Bürgergesellschaft einzusetzen.

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Stadtdekan Christian Hermes neuer Koordinator

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Nach dem Ende der zweijährigen Amtszeit von Stadtdekan Søren Schwesig wurde der Mitbegründer des Rates der Religionen Stuttgart und katholische Stadtdekan Msgr. Dr. Christian Hermes am 30. November von den Mitgliedern für die nächsten zwei Jahre als Koordinator gewählt. Als Ziel hat er sich vorgenommen, nach der Konstituierungsphase den Rat hinsichtlich der in Stuttgart relevanten Religionsgemeinschaften zu konsolidieren und den Austausch über Themen zu vertiefen, die die gemeinsamen Interessen und Anliegen der Religionen in der Stuttgarter Stadtgesellschaft betreffen.