Rat der Religionen erweitert den Kreis

Der Stuttgarter Rat der Religionen hat am 8. Februar 2018 erstmals unter der neuen Leitung des katholischen Stadtdekans Christian Hermes getagt. Der Rat der Religionen ist bestrebt, die breite Vielfalt an Glaubensrichtungen in der Stadt wieder zu spiegeln und den Kreis der vertretenen Religionen zu erweitern. Hermes betont: „Wir wollen die religiöse Vielfalt in unserer Stadt ins Gespräch miteinander bringen.“

Neben Vertretern der großen christlichen Kirchen, des jüdischen, muslimischen und alevitischen Glaubens gehören auch Buddhisten zum Rat. Erstmals vertreten waren gestern auch Vertreter der Bahá’í-Gemeinde, der Siebenten-Tags-Adventisten, der Christengemeinschaft und der Neuapostolischen Kirche in Stuttgart.

Bei der gestrigen Sitzung des Stuttgarter Rates der Religionen wurden verschiedene Projekte vorgestellt, bei denen die Vertreter der einzelnen Glaubensrichtungen Erfahrungen austauschen und kooperieren. Ein nächster Schwerpunkt wird dabei die Seelsorge in Krankenhäusern und Anstalten sein. Ferner werden zur Zeit gemeinsame multireligiöse Anlässe und Feiern mit allen Mitgliedern des Rates der Religionen geplant.

Die Sitzungen des Rates der Religionen finden alternierend immer in den Räumlichkeiten einzelner Mitglieder statt. Für die gestrige Tagung begrüßte die Stuttgarter muslimische Ditib Gemeinde den Rat der Religionen in ihren Räumlichkeiten und stellte die Pläne für den Neubau der Moschee in Feuerbach vor.

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