Religionen sind Partner für Demokratie

20180514_195411

Bei seiner jüngsten Sitzung im Zentrum des VIKZ Kultur- und Bildungswerk hat der Rat der Religionen die Initiative der „Partnerschaft für Demokratie Stuttgart“ einmütig begrüßt. Der Integrationsbeauftrage  der Stadt Stuttgart, Gari Pavkovic, hatte diese Initiative im Rat der Religionen vorgestellt. Das Anliegen der neuen Stuttgarter Initiative decke sich in vielem mit den Anliegen der um  interreligiösen Austausch bemühten Mitglieder des Rates, so der Koordinator des Rates, der katholische Stadtdekan Msgr. Dr. Christian Hermes. Es sei ein wichtiges Zeichen, dass die Religionsgemeinschaften der Landeshauptstadt ein klares und unmissverständliches Zeichen gäben, dass sie nicht nur von einer offenen und demokratischen Gesellschaft profitieren, sondern diese auch aktiv mittragen und mitgestalten wollten.

Zum Rat der Religionen sind mittlerweile weitere neue Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften hinzu gestoßen. So konnten in der Runde erstmals Vertreter der albanischen muslimischen Gemeinde (Islamisches Zentrum für Albaner e.V.) und der Stuttgarter Gemeinde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) begrüßen. Der Rat setzt sich zusammen aus Vertretern der großen christlichen Kirchen und vieler anderer christlicher Kirchen, Vertretern des Judentums und der verschiedenen Glaubensrichtungen des Islam, sowie Vertretern des Buddhismus, der Bahai und anderer Religionsgemeinschaften. Die Vielfalt der Glaubensrichtungen in der Stuttgarter Stadtgesellschaft soll ein „Atlas der Religionen“ wieder spiegeln, den der Rat derzeit gemeinsam mit der Stadt Stuttgart erarbeitet.

Advertisements