Der Rat hat sich konstituiert: Sprecher und Koordinator gewählt

rat der religionenIn seiner konstituierenden Sitzung vom 26. Oktober 2015 im Haus der Katholischen Kirche hat der „Rat der Religionen Stuttgart“ seine Sprecher und seinen Koordinator gewählt. Der evangelische Stadtdekan Søren Schwesig wird als Koordinator die Arbeit des Rates organisieren und zu dessen Sitzungen einladen, die in der Regel dreimal im Jahr stattfinden sollen. Gemeinsam mit Schwesig übernehmen Vertreter der verschiedenen Religionsgruppen die Funktion als Sprecher/-innen des „Rates der Religionen Stuttgart“.

Folgende Mitglieder werden demnach den „Rat der Religionen Stuttgart“ als Sprecher/-innen nach Außen vertreten:

  • Für das Christentum: Stadtdekan Søren Schwesig (Evangelische Kirche), Stellvertreter: Dr. Christos Garidis (Griechisch-Orthodoxe Kirche)
  • Für das Judentum: Fr. Barbara Traub (Jüdische Gemeinde Stuttgart), Stellvertreter: N.N.
  • Für den Islam: Hr. Ali Ipek (D.I.T.I.B. Türkisch-Islamische Union e.V.), Stellvertreter: Dr. Ferid Kugic (Islamische Gemeinschaft Stuttgart e.V.)
  • Für Aleviten und weitere Religionsgemeinschaften: Hr. Yücel Yesilyurt (Alevitische Gemeinde Stuttgart e.V.), Stellvertreterin: Fr. Alev Durmaz (Alevitische Gemeinde Stuttgart e.V.)

Die Sprecher/-innen werden außerdem die Geschäfte des Rates führen und seine Beschlüsse umsetzen. Ebenso wie der Koordinator/ die Koordinatorin übernehmen sie ihr Amt für eine Amtszeit von zwei Jahren.

Sondierungsgruppe für Rat der Religionen gebildet

Auf Initiative und nach Vorarbeiten der beiden Stadtdekane der evangelischen und katholischen Kirche, Søren Schwesig und Msgr. Dr. Christian Hermes, trat am 18. Mai 2015 zum ersten Mal eine Sondierungsgruppe zusammen, die die Bildung eines „Rates der Religionen Stuttgart“ beraten sollte. Zu ihr waren die großen und für die Stadt Stuttgart bedeutsamen Religionsgemeinschaften bzw. deren lokale Institutionen eingeladen. Die in dieser Beratungen einvernehmlich befürworteten Änderungen wurden eingearbeitet und die „Ordnung für den Rat der Religionen Stuttgart“ in der zweiten Lesung am 23. Juli 2015 erneut beraten und einstimmig angenommen.